Starker Formcheck an der Course de l’Escalade. 3. Rang bei den Schweizerinnen, 14. Rang Overall
Ronja zeigte an der traditionsreichen Course de l’Escalade in Genf eine überzeugende Leistung und liess sich von der einzigartigen Atmosphäre dieses Volks- und Sportfests tragen. Zwischen dicht gedrängten Zuschauerreihen, die die engen Altstadtgassen in ein brodelndes Laufevent verwandelten, lief sie im internationalen Spitzenfeld als drittbeste Schweizerin und starke 14. Overall ins Ziel.
Der technisch anspruchsvolle, ständig wechselnde Kurs verlangte den Athletinnen alles ab – steile Anstiege, Kopfsteinpflaster, enge Kurven und das unaufhörliche Anfeuern des Publikums sorgten für ein intensives, energiegeladenes Rennen. Doch Ronja präsentierte sich in Topform und nutzte die besondere Stimmung der Escalade, die jedes Jahr Zehntausende anzieht und zu einem wahren Sportfest macht.
„Es war ein taffes und technisch sehr anspruchsvolles Rennen, aber die Stimmung war unglaublich. Ich bin wirklich happy mit dem Ergebnis. Der Formcheck vor der Cross-EM stimmt mich extrem positiv“, sagte sie nach dem Rennen, spürbar beflügelt von der Kulisse.
Mit diesem Resultat und dem positiven Gefühl eines gelungenen Wettkampfwochenendes blickt Ronja nun mit viel Zuversicht, Energie und Vorfreude auf die bevorstehenden Cross-Europameisterschaften. Die Escalade hat gezeigt: Ihre Form stimmt – und ihre Freude am Wettkampf erst recht.
Ronja Hofstetter als Nationalmannschaftsdebütantin bei der Cross-EM U23 in Lagoa erfolgreich
Ronja hat bei ihrer Premiere an den Cross-Europameisterschaften in Lagoa (Portugal) in der Kategorie U23 eine solide Leistung gezeigt und das vom Verband vorgegebene Ziel übertroffen und ihr persönliches erreicht. Auf dem anspruchsvollen Rundkurs mit steilen Anstiegen und einem fordernden Höhenprofil fand die Debütantin gut ins Rennen, musste ihrem etwas zu offensiven Start im weiteren Rennverlauf jedoch Tribut zollen. Trotz nachlassendem Tempo kämpfte sie sich entschlossen bis ins Ziel und behauptete sich in der ersten Ranglistenhälfte.
Erstmals im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft an einem internationalen Leichtathletikanlass am Start, zeigte Ronja von Beginn an viel Einsatz. Nach einer engagierten Anfangsphase stabilisierte sie ihr Tempo, bewies Durchhaltevermögen und brachte das Rennen kontrolliert zu Ende. Mit Rang 31, von 70 klassierten, in einer Zeit von 21:38 Minuten dürfte sie mit ihrem Meisterschaftsdebüt zufrieden sein.
„Ich bin aber nicht ganz zufrieden mit meinem Rennen. Ich bin etwas zu schnell gestartet und wurde später langsamer, konnte mich aber gut durchkämpfen und mein Ziel umsetzen, in der ersten Hälfte zu landen. Es war ein tolles Gefühl, mein Debüt bei einer internationalen Meisterschaft zu geben“, resümierte Ronja.
Neben dem sportlichen Resultat nimmt Ronja aus Lagoa zahlreiche wertvolle Eindrücke mit. Die Erfahrungen auf internationalem Niveau, das gemeinsame Auftreten mit einem starken und unterstützenden Team sowie die sehr professionelle Betreuung vor Ort stellen für sie eine enorm wichtige Erfahrung dar, die für ihren weiteren sportlichen Weg von großer Bedeutung ist. Diese Aspekte sind ebenso hoch zu gewichten wie das reine Resultat und bilden eine wertvolle Grundlage für ihre zukünftige Entwicklung auf internationaler Ebene.
Annemarie Hofstetter / Beat Grüter
Stadtrennen Bulle – schwierige Bedingungen, enttäuschendes Resultat
Das Rennen in Bulle stand für Ronja unter keinem guten Stern. Harte Witterungsbedingungen, unzureichende Wettervorbereitung und kalte Muskulatur wirkten als deutliche Dämpfer. Zudem war sie körperlich wie mental nicht in Bestverfassung, wollte jedoch trotz dieser Ausgangslage nicht auf einen Start verzichten. Das Resultat blieb entsprechend klar hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. „Ich weiss, wozu ich fähig bin – in Bulle konnte ich das nicht abrufen. Im Nachhinein würde ich die Situation anders angehen“, so Ronja selbstkritisch.
Basler Stadtlauf – starke Antwort und souveräner Sieg
Nur sieben Tage später zeigte sie eine eindrucksvolle Reaktion. Die 5.5 km lange Strecke, verteilt auf 2.5 Runden durch die stimmungsvoll beleuchtete Basler Altstadt, wurde zur Bühne für ihren Formbeweis. Ronja setzte ihre Learnings konsequent um – unter anderem mit angepasster Kleiderwahl und optimaler Vorbereitung auf die kühlen Bedingungen.
Bereits nach rund 1.5 Runden setzte sie sich entscheidend ab und gewann das Rennen mit über 15 Sekunden Vorsprung klar. Daraus resultierte sogar einen PB über 5 km. „Ich bin super happy über den Sieg – aber noch mehr über die Reaktion und meine Leistung“, sagt Hofstetter.
Bereits am kommenden Wochenende steht für Hofstetter das erste Crossrennen der Saison in Tilburg (NL) auf dem Programm. Dort möchte sie den positiven Schwung mitnehmen und wertvolle internationale Wettkampferfahrung sammeln.
Starker internationaler Auftritt: Ronja Hofstetter läuft in Tilburg auf Platz 2
Die junge Langstreckenläuferin Ronja sorgt international für Aufsehen: Bei ihrem ersten Start über 10 km Cross lief die Athletin zu einem herausragenden 2. Platz in der Kategorie U23 (11. Rang insgesamt).
Das Rennen im niederländischen Tilburg ist einer der bedeutendsten Cross-Events Europas – und Ronja zeigte dort einen beeindruckend souveränen Auftritt. Die Siegerin in der Kategorie U23, Fabienne Müller (LV Langenthal), aus Oberkirch/LU, komplettierte einen starken Tag für die Schweizer U23-Athletinnen. Für Ronja jedoch ist dieser Erfolg ein persönlicher Meilenstein: Er bestätigt ihre aufsteigende Form und ihr Potenzial auf der Langstrecke.
„Ich bin überglücklich. Ein Podestplatz bei meinem Cross-Debüt ist schon toll – aber zusammen mit Fabienne einen Doppelsieg zu feiern, macht es noch spezieller“, sagte Ronja Hofstetter nach dem Rennen. Der Erfolg von Müller und Hofstetter unterstreicht die starke Form der Schweizer U23-Läuferinnen und lässt auf weitere überzeugende internationale Auftritte hoffen.
Besonders bemerkenswert: Die 10-km-Distanz in der Kategorie Cross absolvierte sie zum ersten Mal in einem Wettkampf. Es gelang ihr ein starkes Rennen, das sie bis in die Spitzengruppe führte. Mit einem kraftvollen Schlussteil sicherte sie sich schliesslich den zweiten Rang und damit auch ihren ersten internationalen Podestplatz.
« Das gibt mir viel Motivation für die kommenden Wettkämpfe“, sagte Ronja nach dem Rennen. Mit diesem Resultat setzt sie ein deutliches Ausrufezeichen und empfiehlt sich für weitere Einsätze auf internationaler Bühne.
Aufgebot von swiss athletics für die Cross EM in Portugal
Mit ihrem Podestplatz beim Cross in Tilburg hat Ronja einen Platz in der Schweizer Delegation für die Cross-Europameisterschaften vom 14. Dezember in Lagoa Portugal erkämpft. Zusammen mit Fabienne Müller wird Ronja die Schweiz in der Kategorie U23 vertreten.
Ronja freut sich riesig, zusammen mit der Schweizer Elite nach Portugal zu reisen. Eine neue Erfahrung als Teil des offiziellen Schweizer Teams in der noch jungen Laufkarriere.
Text: Annemarie Hofstetter / Beat Grüter
Neben der sportlichen Leistung war in Luzern auch viel Spass angesagt. In verschiedenen altersgerechten Disziplinen wurde um Rangpunkte gekämpft.
Unser Team Golden Girls bestehend aus U16 + U14 Mädchen brillierte im Sprint und musste dafür im Stabweitsprung einen Dämpfer verkraften. Zusammen mit den Disziplinen Biathlon und Team-Cross landeten sie auf dem 9. Schlussrang.
Die U14 Boys Black Panthers waren im Team zu wenig ausgeglichen um bei den vorderen Teams ums Podium mitzukämpfen. Auch die Jungs erreichten den 9. Rang.
Besser gelang der Wettkampf den White Tigers, unserem U12 Boys Team. Vor allem im Biathlon gelang mit dem 4. Disziplinen Rang ein gutes Resultat. In der Gesamtwertung landeten sie auf dem guten 6. Rang.
Das U12 Mixed Team Red Arrows brillierte ebenfalls mit dem 5. Disziplinen-Rang im Biathlon. In der Schlusswertung belegten sie den tollen 12. Rang von 21 Teams.
Gute Resultate gelangen unseren jüngsten Athletinnen und Athleten. Das U10 Girls Team Green Frogs klassierten sich auf dem 8. Rang. Die Blue Angels der U10 Mixed wussten mit dem 5. Schlussrang zu überzeugen.
Der Team-Gedanke und ein tolles Erlebnis standen im Vordergrund. Auch wenn kein Ballwiler Team die Qualifikation an den Kantonalfinal geschafft hat, konnten doch alle Kids mit Freude den Heimweg aus Luzern antreten.
Text: Beat Grüter
Ronja Hofstetter setzt ihre beeindruckende Laufkarriere fort: Die neue Botschafterin des Swiss City Marathon Lucerne gewann am Wochenende den Halbmarathon – genau ein Jahr, nachdem sie im Vorjahr mit ihrem überraschenden Sieg über die Marathon-Distanz für Aufsehen gesorgt hatte.
Vom Start bis ins Ziel zeigte Hofstetter ein konstantes, kontrolliertes Rennen und lief dabei eine neue persönliche Bestzeit von 1:14:26 Stunden. Ein Erfolg, der ihre kontinuierliche Entwicklung als Laufathletin unterstreicht.
„Es ist eine grosse Ehre, als Botschafterin Teil dieses besonderen Events zu sein – und gleichzeitig den Halbmarathon zu gewinnen, macht das Erlebnis unvergesslich“, freut sich Hofstetter im Ziel. Ihre neue Bestzeit sei „genau das, was ich für die Fortsetzung meiner Karriere brauche – in kleinen Schritten dem Ziel entgegen“.
Der Swiss City Marathon Lucerne zählt zu den schönsten Laufevents der Schweiz und zieht jedes Jahr tausende Laufbegeisterte in die Leuchtenstadt. Mit Ronja Hofstetter als neue Botschafterin gewinnt der Anlass nicht nur eine erfolgreiche Athletin, sondern auch eine sympathische und bodenständige Botschafterin für den Laufsport.
Neben Ronja standen auch weitere Läufer des STV Ballwil am Start. Alle beendeten ihre Rennen mit tollen Leistungen. Silvan Broch lief im Marathon mit 3:03:29 auf den ausgezeichneten 6. Rang von 162 bei den Männer M50. Ihren ersten Halbmarathon bestritten Alex Lötscher und Sandro Renggli. Alex lief in 1:49:09 und Sandro in 1:52:14 über die Ziellinie. Einen sehr guten 11. Rang erreichte Jonas Gisler in 35:45 über 10 km bei den M20. In 46:35 erkämpfte sich Lukas Gisler den 18. Rang bei den U20M. Ebenfalls über 10 km konnte sich auch Sepp Gisler mit 51:15 über den 8. Rang bei den M55 freuen.
Text: Annemarie Hofstetter / Beat Grüter
Die 71. Generalversammlung der Damenriege Ballwil war geprägt von Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie der Ernennung eines neuen Ehrenmitglieds.
Am Freitag, 24. Oktober 2025, fand im Restaurant Sternen die 71. Generalversammlung der Damenriege Ballwil statt.
Nach der Begrüssung durch Präsidentin Manuela Lauber blickte die Damenriege mithilfe von Jahresberichten und einer stimmungsvollen Videobotschaft auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Neue Mitglieder konnten in die Riege aufgenommen werden – und erfreulicherweise musste niemand verabschiedet werden.
Für langjährige Treue wurden zahlreiche Turnerinnen geehrt. Besonders hervorgehoben wurden Ursi Budmiger und Many Wildisen, die seit beeindruckenden 40 Jahren aktiv mitturnen.
Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung von Beatrix Weiss. Sie kann auf 30 Jahre Mitgliedschaft und ebenso viele Jahre als Hauptleiterin der GeTu (Geräteturnen) Riege zurückblicken. Beatrix Weiss war es, die vor drei Jahrzehnten das Geräteturnen in Ballwil ins Leben rief. Mit humorvollen Fotos und Erinnerungen führte sie durch die vergangenen Jahre- und so manch erwachsenes Mitglied erkannte sich auf den Bildern als junges Mädchen wieder.
Herzlichen Dank für Alles, Beatrix!!!!
Auch durfte die Damenriege ein neues Ehrenmitglied ernennen. Mit viel Herzblut und Tatendrang steht Karin Stoop seid bald 20 Jahren mehrmals wöchentlich in der Halle. Herzlichen Glückwunsch, Karin!
Nach dem offiziellen Teil der GV genossen die Mitglieder ein feines Nachtessen und Dessert aus der Sternenküche und liessen den Abend in gemütlicher Runde ausklingen.
Am 17. Oktober fand im Restaurant Sternen in Ballwil die 85. Generalversammlung der Aktivriege des STV Ballwil statt. Es war die erste GV unter der Leitung des neuen Präsidenten Sandro Renggli, der die Versammlung erfrischend und souverän führte. Mit Humor, Übersicht und einem klaren Blick auf das Wesentliche sorgte er für einen gelungenen Abend.
Sportliche Erfolge im vergangenen Vereinsjahr
Das Vereinsjahr bot zahlreiche sportliche Höhepunkte. Besonders hervorzuheben ist Ronjas erste Marathon-Teilnahme, die sie gleich mit einem Sieg krönen konnte – eine beeindruckende Leistung! Auch Jonathan Arnold gelang mit seiner erneuten Qualifikation für die Schweizermeisterschaft ein beachtlicher Erfolg.
Am Eidgenössischen Turnfest konnte die Aktivriege die von der Oberturnerin gesetzten Ziele sogar übertreffen. Das Resultat war ein erfolgreiches Turnfest, das in bester Erinnerung bleibt.
Ehrungen und Auszeichnungen
Zur neuen Vereinsmeisterin wurde Nadia Barmet gekürt. Sie war die einzige Teilnehmerin, die an sämtlichen Anlässen des Vereinsjahres teilgenommen hat – eine Leistung, die grosse Anerkennung verdient.
Zum Mitglied des Jahres wählte die Versammlung Jan Kiener, der sich durch sein besonderes Engagement und seine Unterstützung im vergangenen Vereinsjahr bemerkbar machte.
Ein grosses Dankeschön ging an jene Mitglieder, die dem Verein seit Jahrzehnten die Treue halten. Hansruedi Honauer wurde für 51 Jahre Vereinstreue geehrt, Beat Grüter für 50 Jahre Mitgliedschaft. Zudem durften Jan Lötscher und Jonathan Arnold für ihre 12-jährige Mitgliedschaft als Zinn-Mitglieder ausgezeichnet werden.
Auch mehrere Funktionärinnen und Funktionäre konnten für ihre 15-jährige Tätigkeit verdankt werden – ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Engagement innerhalb der Aktivriege.
Die Mitglieder genossen ein vorzügliches Nachtessen, zubereitet und serviert vom Team des Restaurants Sternen. Ein herzliches Dankeschön für die hervorragende Bewirtung und die freundliche Atmosphäre.
Mit viel Motivation und Vorfreude blickt die Aktivriege nun auf das kommende Vereinsjahr – mit dem Ziel, sportlich wie kameradschaftlich an die Erfolge des vergangenen Jahres anzuknüpfen.
Text: Beat Hess
Nach einer ruhigeren Sommerpause meldet sich Ronja Hofstetter eindrucksvoll zurück auf der Rennstrecke.
Beim 10-km-Straßenlauf der StraLugano feierte sie ihr Comeback – und wie: Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 33:57 Minuten sicherte sie sich den zweiten Platz im hochkarätigen Frauenfeld.
Auf dem Podest stand sie gemeinsam mit den beiden Italienerinnen Sara Bottarelli (1. Platz) und Francesca Mentasti (3. Platz). In ihrer Alterskategorie durfte sich Ronja zudem über den Klassensieg freuen.
Mit dem klaren Ziel, unter 34 Minuten zu laufen, ging sie an den Start – und setzte dieses Vorhaben beeindruckend um. Die fokussierte Trainingspause im Sommer, gefolgt von einem strukturierten und geduldigen Wiederaufbau, zahlte sich voll aus. Der Wettkampf diente bewusst als Standortbestimmung nach der längeren Pause – mit einem Ergebnis, das Mut macht. Die Freude über diesen Erfolg ist gross – und zugleich Motivation für die kommenden Wochen.
Beim internationalen Straßenlauf „Great 10K Berlin“ trat Ronja Hofstetter am vergangenen Wochenende zum ersten Mal bei einem Wettkampf außerhalb der Schweiz an. Trotz vielversprechender Vorbereitung konnte das angestrebte Ergebnis nicht erreicht werden – dennoch zieht die Athletin eine positive Bilanz.
„Nach einigen sehr guten Trainingswochen fühlte ich mich bereit, meine persönliche Bestzeit über 10 Kilometer anzugreifen“, berichtet Hofstetter. „Leider traten bereits nach drei Kilometern muskuläre Probleme auf, die das Rennen deutlich erschwerten.“
Statt einer neuen Bestzeit wurde der Lauf zu einer mentalen und körperlichen Herausforderung. Bei schwierigen Wetterbedingungen kämpfte sich Hofstetter dennoch ins Ziel – eine Leistung, die besonders unter den Umständen nicht hoch genug einzuschätzen ist. Umso erfreulicher: Mit Platz 8 in ihrer Alterskategorie konnte sie sich trotz der Probleme in einem stark besetzten internationalen Feld behaupten.
Das Wochenende war geprägt von gleich mehreren Premieren:
• Erste Teilnahme an einem internationalen Rennen
• Erste Flugreise zu einem Wettkampf
• Erster Start unter herausfordernden Wetterbedingungen
„Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber ich habe viel gelernt – über mich, über das Wettkämpfen unter neuen Bedingungen und über den Umgang mit Rückschlägen“, so Hofstetter weiter.
Mit dem Great 10K Berlin absolvierte sie das sechste Rennen insgesamt. Ein weiteres Etappenziel auf dem noch jungen, aber zielstrebigen Weg im Ausdauersport.
„Fortschritt ist nicht immer linear. Aber jedes Rennen – ob gut oder schwierig – bringt mich ein Stück weiter» so Hofstetter.
Text: Annemarie Hofstetter / Beat Grüter
Am Samstag, 11. Oktober 2025 fand in Eschenbach die neunte Ausgabe der KIBASTRABA statt und der STV Ballwil hat ein weiteres Mal so richtig aufgedreht! Auch wenn die Teilnehmerzahl unsererseits nicht so gross war wie in vergangenen Jahren, bewiesen wir Teamgeist, Freunde am Sport und Leistungswille, um den legendären "KIBASTRABA-POT" erneut zu verteidigen und wieder nach Ballwil zu holen!
Unsere Vereinsmitglieder zeigten hervorragende Leistungen in den verschiedenen Disziplinen aus Geräteturnen, Leichtathletik und Polysport. Bei den beiden Jugendkategorien konnten wir durch Laura Borner (2) und Lenny Stammbach (3) gleich zwei erste Medaillen für uns entscheiden. Bei den Senioren beeindruckte Silvan Honauer mit dem sensationellen 2. Rang, während der STV Ballwil durch Angela Wandel und Jonathan Arnold in den beiden Aktivkategorien jeweils den 1. Platz erreichte, BRAVO!
Dank diesen gelungenen Resultaten sicherte sich der STV Ballwil nun zum 7. Mal in 9 Austragungen den Gesamtsieg! Ein grosser Dank geht an alle Mitglieder des STV Ballwil, die an diesem Tag vor Ort waren, sei es als Wettkämpferin oder Wettkämpfer, als Kampfrichterin oder Kampfrichter oder als Fan, die die Delegation tatkräftig unterstützt haben. Die KIBASTRABA in Eschenbach geht damit als weiteres Highlight im Vereinsjahr in die Geschichtsbücher ein!
Text: Jan Kiener
Keine Auszeichnungen der Ballwiler Leichtathleten am Hochdorfer Mehrkampf
Die Freude war gross, nach einem Jahr Renovationspause, wieder auf der Hochdorfer Arena einen Wettkampf bestreiten zu können.
Bei regnerischem Wetter starteten 6 Athletinnen und Athleten in den Mehrkampf. Im Sechskampf der Männer klassierten sich Sandro Renggli als 10. und Simon Barmet als 19. im starken Teilnehmerfeld. Beide konnten nicht ganz ihre erhofften Leistungen abrufen. Die lange Trainingspause sowie verletzungsbedingter Trainingsrückstand machten sich bemerkbar. Livia Estermann startete mit einem missratenen Hürdenlauf in ihren 7-Kampf. Die lange anstrengende Saison machte sich negativ bemerkbar. Leider musste Livia den Wettkampf mit einer schmerzhaften Fussverletzung nach dem ersten Wettkampftag aufgeben. Kurze Zeit nach dem unglücklichen Ausscheiden meinte sie, dass sie sich dafür nächstes Jahr stärker und erfahrener auf die Wettkämpfe freue. Den Fünfkampf der U18-Frauen bestritten Linda Friedmann und Carol Fleischli. Beide hatten einen Wettkampf mit Hochs und Tiefs. Linda musste zudem beim Hochsprung einen bitteren Nuller hinnehmen. Beide klassierten sich als 19. (Linda) und 20. (Carol) im hinteren Teil der Rangliste. Fiona Amrein bestritt in Hochdorf erstmals einen 5-Kampf. Ihr gelang ein toller Wettkampf mit fünf neuen PB’s. Im grossen Teilnehmerfeld belegte Fiona den 42. Rang.
Am Wettkampf-Sonntag, bei sonnigem Wetter, standen unsere Nachwuchsathleten im Zentrum. Tibo 15., Maxim 21. und Fynn-Lionel 23. Rang starteten bei den U14 Jungs. Tibo gelang mit einem Sprung über 1.35 m eine tolle Leistung. Erfreulich konnten alle drei im abschliessenden 1000 m Lauf ihre PB’s verbessern. Bei den U14 Girls überzeugte Zoé Weber mit 1.30 m im Hochsprung und Elin Huber mit 3:46.05 über 1000 m. Zoé klassierte sich als 39., Elin als 44., Yael Amrein 51. und Karina Arnold als 56. Ein guter Wettkampf zeigte Nico Amrein als 49. bei den U12 Jungs. In seinem 4-Kampf konnte er bei allen 4 Disziplinen (60m, 600m, Weit, Ball) neue persönliche Bestleistungen aufstellen. Nikolina Gjeraj 59., Camila Bühlmann 62., Mila Buchmann 65. und Alena Roth als 70. starteten bei den U12 Girls. Alle vier Athletinnen konnten sich neue PB’s in ihre Tagebücher notieren.
Leider durfte kein Ballwiler Leichtathlet eine der begehrten Auszeichnungen des Hochdorfer Mehrkampfes entgegennehmen. Doch die vielen einzelnen PB’s geben Mut und Hoffnung für die nächste Saison.
Text: Beat Grüter
Drei Turner vom STV Ballwil standen beim letzten Wettkampf der Saison in Sarnen im Einsatz. Lenny Stammbach startete in der Kategorie 5 – mit Ambitionen auf einen Qualifikationsplatz für die diesjährigen Schweizermeisterschaften in Pfäffikon SZ (01./02.11.25). Dabei zahlten sich die investierten Trainingsstunden an den Schaukelringen, dem Reck und am Barren aus. Mit Noten zwischen 8.90 und 9.30 versetzte ihm einzig der Sprung (8.20) einen Dämpfer. Die Endpunktzahl reichte für den 11. Rang und eine Auszeichnung. Trotz der starken Leistungen über die ganze Saison hinweg verpasste Lenny die Qualifikation für die Schweizermeisterschaft knapp.
In der Kategorie 6 turnte Julian Barmet einen sehr soliden Wettkampf. Leider gelang es ihm am Barren nicht die gewohnte Leistung zu zeigen und verschenkte somit ein paar Zehntel. Nicht desto trotz erturnte sich Julian den starken 13. Rang. Auch für Julian reichte es leider nicht ganz SM-Qualifikation.
In der Kategorie Herren zeigte Jonathan Arnold einen starken Wettkampf. Am Reck stellte er sein Können unter Beweis und holte mit einer 9.40 die Bestnote. Mit einem überzeugenden Notendurchschnitt von 9.13 erturnte er sich den 4. Rang und sicherte sich damit die Qualifikation für die Schweizermeisterschaften. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm eine gute Vorbereitung sowie viel Erfolg an der SM!
Ein herrlicher Altweibersommertag beschenkte die Teilnehmenden
Pünktlich um 07:15 Uhr konnten wir mit 2 gemieteten Kleinbussen und Total 19 Teilnehmen die Reise von Ballwil Richtung Amden starten.
Amden ist bekannt durch seine Lage auf einer Sonnenterasse (ca. 900 m. ü. M), Natur & Landschaft, Freizeit und dem traditionellen Dorfcharakter bestehend aus Holzhäusern, einer schmucken Kirche im Ortskern und eine ruhige, naturnahe Atmosphäre.
Die beiden Chauffeure der Kleinbusse erreichten Amden zügig und so konnten wir uns anschliessend in 3 Gruppen aufteilen und uns auf unterschiedlicher Wegvarianten des Amdener Höhenweg dem Ziel «Hintere Höhi» wandern. Unterwegs hatten wir eine herrliche Sicht auf den türkisblauen Walensee, die Churfirsten, den Säntis, zu den Zentralschweizer Bergen und natürlich den Hausberg «Speer». Otti und Walter hatten die Grillstelle bei der «Hintere Höhi» für die restlichen Teilnehmen reserviert und zwischenzeitlich auch mächtig eingefeuert.
Zusammen konnten bei der «Hintere Höhi» einen gemütlichen Mittagsrast einlegen und aus dem mitgebrachten aus dem Rucksack verpflegen. Der Altweibersommertag mit 26 °C, klarer herrlicher Aussicht konnte so in vollen Zügen genossen werden.
Auf dem Rückweg Richtung Amden durchquerten wir auch ein Hochmoorgebiet, welches sich in einem bereits sehr herbstlichen Kleid zeigte.
Mit vielen, schönen Erinnerung sind wir um 18:00 Uhr in Ballwil angekommen und konnten den Abend auf der Terrasse des Restaurant Sternen ausklingen lassen.
Besten Dank dem OK – Vereinsreise 2025
Text: Sepp Gisler
Mit zehn Turnerinnen in der Kategorie 5 waren wir stark vertreten. Von insgesamt 142 Teilnehmerinnen durfte Jill gleich bei ihrem allerersten Wettkampf im K5 mit einem hervorragenden 21. Rang sichern und verdiente sich eine Auszeichnung. Auch Noelia zeigte einen sauberen Wettkampf und belegte den starken 32. Platz, gefolgt von Leona, die souverän den 47. Rang erturnte. Sarina L. durfte sich mit dem 56. Platz ebenfalls über eine Auszeichnung freuen. Auch die übrigen sechs Turnerinnen überzeugten mit soliden Leistungen und mehrheitlich fehlerfreien Übungen. Besonders erfreulich: Für Vivien und Ronja W. war es ebenfalls der erste Wettkampf in dieser Kategorie – beide meisterten diese Herausforderung mit Bravour.
Im K6 gingen Aurelia und Laura an den Start. Trotz guter Übungen mussten sie sich strengen Bewertungskriterien stellen und wurden gefordert. Am Abend durfte schliesslich noch Ladina im K7 ihr Können unter Beweis stellen. Sie zeigte einen gelungenen Wettkampf, jedoch reichte es trotzdem nicht für eine Auszeichnung.
Bei den Herren K5 und K6 starteten jeweils 2 Turner des STV Ballwil. Im K5 überzeugte Lenny Stammbach mit dem starken 11. Rang und holte sich damit eine Auszeichnung. Jan Lustenberger belegte mit einem durchzogenen Wettkampf den 39. Platz. Im K6 gab es leider keine Auszeichnung. Julian Barmet belegte jedoch mit einem guten Wettkampf den 23. Platz und Livio Estermann den 32. Platz.
Text: Ladina Stoop & Jan Lustenberger
Am 5. Oktober 2025 verwandelt sich die Turnhalle Ambar in Ballwil in ein wahres Bewegungsparadies!
Beim "BAUBULINO" warten spannende Parcours darauf, von Kindern zwischen 0 und 6 Jahren entdeckt zu werden.
Von 09:30 bis 11:30 Uhr können die Kleinsten gemeinsam mit ihren Eltern oder Begleitpersonen turnen, klettern und ausprobieren. Der Anlass ist gratis und es braucht keine Anmeldung. Die Geräteriege STV Ballwil lädt alle Familien herzlich ein, vorbeizuschauen und einen fröhlichen Bewegungsmorgen zu erleben.
Kontakt:
Alex Lötscher - [email protected]
Jan Kiener - [email protected]
Weitere Termine folgen…
Im Grosskanadier auf dem Vierwaldstättersee
Diejenigen, die am ESAF kein Ticket ergattern konnten, versammelten sich am Samstagmorgen, dem 30. August am Bahnhof. Der erste Stopp erfolgte in Dallenwil, wo man auf dem Aawasserweg nach Buochs spazierte.
Da die Wettervorhersage etwas unsicher war, wurde am Vortag entschieden nicht zu picknicken, sondern mittags ein Restaurant aufzusuchen. Dieser Entscheid stellte sich als goldrichtig heraus, denn die Mittagszeit war der einzige Zeitpunkt der Reise, an dem es regnete.
Nach der Stärkung wurden die Frauen beim Wassersportzentrum von Reto Wyss in Empfang genommen.
Bei der Verteilung der Schwimmwesten und Paddel hatte der Besitzer von Kanuwelt Buochs bereits die Steuerfrau im Visier. Kriterium: die bisher geleistete Sprechhäufigkeit.
Danach wurde eingewassert und die Truppe durfte auf dem Vierwaldstättersee ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Reto Wyss wusste viele interessante Fakten über die Region zu berichten. Umgedreht wurde erst, als man Luzern erblicken konnte. Auf dem Rückweg konnten sich die (wenigen) Mutigen noch kurz im See erfrischen.
Nach der Rückkehr einigte man sich auf ein gemeinsames Apéro, bevor die Heimreise angetreten wurde. Fazit: gelungene Vereinsreise.
Bereits 2 Wochen nach den Sommerferien fand am Wochenende vom 30. & 31. August in Triengen der TrisaCup statt.
Gestartet haben unsere K3 Turnerinnen am Sprung. Nach dem guten Start war Reck eine grössere Herausforderung und bereitete etwas mehr Mühe. Am Boden durften die Turnerinnen wieder erfolgreiche Übungen zeigen. Selma erturnte ein 9.50 und Anna ein 9.10. An den Ringen konnte Julieta trotz Sturz bei der Landung eine super Ringübung zeigen und ein 9.00 erturnen. Julieta erturnte mit dem 16. Platz eine Auszeichnung.
Im K4 durfte Jill mit dem 3. Rang einen Podestplatz sichern. Weiter durfte auch Marina auf dem 6. Leona auf dem 16. Und Vivien auf dem 21. Platz eine Auszeichnung erturnen. Alle Turnerinnen zeigten einen konstanten und guten Wettkampf. Sie waren motiviert und zeigten einen guten Zusammenhalt untereinander. Im Gruppenwettkampf durften sie den 2. Rang zusammen erturnen, was zusätzliche Freude bereitete.
Mit dem guten Start am Boden der K5 Turnerinnen konnte sich Noelia bereits am ersten Gerät die Note 9.40 abholen und Jana ein 9.10. Etwas herausfordernder war es für die Turnerinnen an den Ringen und am Sprung. Zum Schluss konnten die Turnerinnen am Reck nochmals ihr Können zeigen und einen guten Abschluss machen. Für Jana und Noelia reichte es mit dem 23. und 31. Rang für eine Auszeichnung.
Zu 3. starteten Alessandra, Aurelia und Laura im K6. Der Sprung funktionierte den Turnerinnen leider nicht ganz wie erwünscht. Trotzdem zeigten sie an den Folgegeräten gute und fehlerfreie Übungen.
Die Schwestern Bianca und Ladina starteten als im Duo in der Kategorie 7. Beide zeigten nach den wenigen Trainings gute Wettkampfübungen. Es starteten in dieser Kategorie nur 12 Turnerinnen. Platz 1-6 ging an Externe vom Welschland. Platz 7-12 wurden von Turnerinnen aus dem Kanton Luzern erturnt. Dabei erreichte Ladina den 9. und Bianca den 10. Rang.
Der diesjährige Jubilarenanlass startete am Samstag 23. August 2025 um 09:00 Uhr beim Volg in Ballwil. Aufgeteilt in 2 Stärkeklassen machten sich die 26 Teilnehmenden zu einer Velotour ins
Freiamt oder Suhrental auf.
Nach der sportlichen Betätigung luden die diesjährigen 9 Jubilaren in die Jagdhütte Hiltig Ballwil ein. Dort erwartete die Gesellschaft ein feines Risotto in einer gemütlichen Atmosphäre. Bei
angeregten Gesprächen und froher Stimmung klang der Anlass harmonisch aus. Einige besuchten noch das Open Air Eschenbach.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Jubilaren recht herzlich für die Einladung und das feine Jubilarenessen 2025.
Text: Sepp Gisler
Wir fuhren los, das Ziel geheim,
die Sonne schien, der Tag war fein.
In Elm dann gleich der erste Stopp,
Citro am Brunnen – prickelnd, top.
Beim Apéro die Aussicht entdeckt,
im Sternen Pizza – frisch und perfekt.
Ins Ämpächli fuhr uns die Bahn hinauf,
dort nahmen Glace und Spiele ihren Lauf.
Im Riesen Wald am Abend verweilt,
wo Feuer knistert und Freude sich teilt.
Am Morgen Yoga, frische Bergluft,
dann das feine Frühstück – ein leckerer Duft.
Nach dem Frühstück waren wir bereit,
für den nächsten Programmpunkt voller Heiterkeit.
Doch oh Schreck – die Billette waren weg,
zum Glück half das Restaurant, sie waren sehr nett.
Mit Mountain Carts bergab, ein fröhlicher Ritt,
die Sonne im Rücken, das Ziel stets in Sicht.
Zum Schluss ein Blick auf den ESAF Bau,
die Sonne brannte, der Himmel blau.
Mit letzter Glace dann heimgekehrt,
ein Wochenende, das uns viel mehr als Sonne beschert.
Text: Nadia Barmet
